Grenzüberschreitender Panoramablick aus elf Metern Höhe

Foto: w. Bergholz
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Neuer Beobachtungsturm bei Stützkow, Foto: M.Voigt

Neuer Beobachtungsturm bei Stützkow, Foto: M.Voigt

Neuer Beobachtungsturm im Nationalpark Presseinformation 7. Februar 2014

Criewen – Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack hat heute einen neuen Beobachtungsturm an der Oder bei Stützkow eingeweiht. Die Ministerin würdigte das Vorhaben als echten Zugewinn für die Region und als Ausdruck der langjährigen vertrauensvollen deutsch-polnischen Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Schutzgebiet unteres Odertal. „Von seiner elf Meter hohen Plattform aus eröffnet der Turm den Besuchern des Nationalparks ganz neue Perspektiven und Oderausblicke. Vor allem aber bietet er eine weitere Möglichkeit, die Natur des unteren Odertals grenzüberschreitend ungestört zu beobachten“, so Tack.

Der Stützkower Turm erweitert die touristische Infrastruktur und die Angebote zur Naturbeobachtung. Durch die Möglichkeit, Wildtiere störungsfrei zu beobachten, wird das Natura 2000 Gebiet besser erlebbar und für Besucher und Anwohner wächst die Attraktivität des Nationalparks.

Der in seiner Form außergewöhnliche Beobachtungsturm am Eiswachhaus Stützkow ist ein Unikat und zieht den Blick des Besuchers schon von weitem auf sich. Das spitze Dach erinnert an die Schwingen eines Kranichs. Die verwendeten Lärchenstämme stammen aus den märkischen Wäldern rund um Chorin.

Errichtet wurde der Turm mit Fördermitteln eines bis Ende 2014 laufenden deutsch-polnischen INTERREG-IVA-Projektes in der Euroregion Pomerania. Bauherr war das Land Brandenburg. Die Kosten für den Bau des Turmes beliefen sich auf rund 170.000 Euro.

In den nächsten Wochen wird ein baugleicher Beobachtungsturm an der Brücke Mescherin/Gryfino im Nordbereich des Nationalparks errichtet.

Tack würdigte aus diesem Anlass die langjährige vertrauensvolle deutsch-polnische Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes: „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Naturschutz hat eine lange Tradition im unteren Odertal, die wir heute mit dem INTERREG-Projekt nicht nur fortführen, sondern weiter ausbauen und ihr eine neue Qualität verleihen.“

Die Zusammenarbeit zwischen der Brandenburger Nationalparkverwaltung und der Regionaldirektion für Umweltschutz Szczecin wird seit 2011 mit Hilfe europäischer Fördermittel durch konkrete Maßnahmen beiderseits der Oder in den Bereichen Umweltbildung, Naturschutz, Naturtourismus und Regional­entwicklung untersetzt. Westlich der Oder sind die Beobachtungstürme neben dem derzeit im Bau befindlichen „Haus Natura 2000“ in Criewen das Herzstück des Projektes. Auf der polnischen Seite sind im ehemaligen Grenzgebäude Gryfino ein kleines Besucherinformationszentrum und an der Oder bei Gryfino ein Spielplatz und ein Lehrpfad rund um das Thema NATURA 2000 entstanden. Das touristische Angebot im unteren Odertal wird damit deutlich verbessert und ausgebaut.

Die Gesamtkosten des INTERREG-Projektes betragen rund 3,5 Millionen Euro und werden zu 85 Prozent aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung finanziert.

Anreise zum Beobachtungsturm:

Weitere Informationen zum INTERREG-Projekt unter:

www.e-uo.eu

www.nationalpark-unteres-odertal.eu

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