Vier neue Wasserwanderrastplätze im Nationalpark Unteres Odertal

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Der Wasserwanderrastplatz in Gartz (Oder) Bild: NLPUO

Criewen – Der Nationalpark Unteres Odertal bietet nicht nur an Land einmalige Wander- und Ausflugswege. Auch vom Wasser aus lassen sich Teile des einzigen deutschen Auennationalparks entdecken. Für Wasserwanderinnen und -wanderer gibt es nun vier Rastplätze in Stolpe, Criewen, Gatow und Gartz, an denen teilweise sogar übernachtet werden darf.

Ab dieser Saison gibt es auch in unmittelbarer Wassernähe eine Rast- und Pausenmöglichkeit für Reisende auf dem Wasser: Vier neue Wasserwanderrastplätze wurden unmittelbar am Nationalpark errichtet und sind mittlerweile an die zuständigen Kommunen in Schwedt/Oder, Angermünde und Gartz übergeben worden. Das Besondere: An diesen Plätzen kann auch gezeltet werden.

Mit den neuen Rastplätzen unmittelbar am Wasser sollen die touristische Entwicklung der Region unterstützt und neue Zielgruppen angesprochen werden. Bisher ist der Nationalpark Unteres Odertal vor allem für seine einmaligen Rad- und Wanderwege bekannt. Nun können Teile noch besser vom Wasser aus entdeckt werden. So soll die Region noch attraktiver für Reisende mit Kanu und Kajak werden. Die neuen Rastplätze sind individuell an die Gegebenheiten vor Ort angepasst und bieten unterschiedliche Möglichkeiten:

Stolpe: Unmittelbar neben der Brücke beim Parkplatz und Spielplatz von Stolpe befindet sich der Ausstieg zum neuen Rastplatz. Aufgrund der Wasserbausteine der Hohensaaten–Friedrichthaler-Wasserstraße (HoFriWa) gibt es in Stolpe eine Slipanlage, über die Wasserwandernde aussteigen und ihre Paddelboote an Land ziehen können. Dieser Rastplatz ist mit überdachter Sitzmöglichkeit, Feuerstelle, Sitzraufe und Trenntoilette ausgestattet. Vor Ort kann gezeltet werden.

Gartz (Oder): Der neue Rastplatz befindet sich am alten Badestrand, an der Westoder. Durch das naturbelassene Ufer musste keine zusätzliche Ausstiegsmöglichkeit geschaffen werden. Auch dieser Rastplatz ist mit einer überdachten Sitzmöglichkeit, Feuerstelle, Sitzraufe und Trenntoilette ausgestattet. Vor Ort kann gezeltet werden.

Gatow: Auch dieser neue Wasserwanderrastplatz befindet sich direkt neben der Brücke und ist über eine Treppe von der HoFriWa zu erreichen. Wie in Stolpe und Gartz verfügt der Rastplatz über überdachte Sitzmöglichkeiten, Feuerstelle, Sitzraufe und Trenntoilette sowie einen Platz zum Zelten.

Criewen: Dieser Rastplatz ist der einzige, an dem nicht übernachtet werden kann. Doch die neuen Bänke am Bootsanleger der HoFriWa laden zu einer entspannenden Pause ein. Dies ist auch der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch des Nationalparkhauses.

Die neuen Rastplätze im Nationalpark Unteres Odertal sind Teil eines großen Projekts mit dem Ziel, ein grenzübergreifendes Netz an touristischer Infrastruktur für Wasserwanderinnen und -wanderer zu schaffen. Neben den Rastplätzen am Nationalpark hat die Stadt Schwedt/Oder das Wassertouristisches Zentrum (Stroamcamp) ausgebaut. Auch in Polen sind sieben neue Rastplätze am Wasser entstanden sowie die Aussichtsplattform in Widuchowa.

Die Errichtung der Rastplätze ist ein Teil des Interreg V A-Projektes „Nachhaltiger Wassertourismus im einzigartigen Unteren Odertal“, das vom Nationalpark gemeinsam mit der Stadt Schwedt/Oder als Leadpartner und dem Verbund der Landschaftsschutzparks der Woiwodschaft Westpommerns umgesetzt wird. Ziel ist es, die Region für eine weitere Zielgruppe zu erschließen und durch den Bau entsprechender Infrastruktur auf deutscher und polnischer Seite das untere Odertal für Wasserwanderer attraktiver zu gestalten. Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

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