Aktueller Besucherhinweis: Besondere Vorsicht am ASP-Schutzzaun geboten

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Zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest wurde in den vergangenen Wochen im Auftrag der Veterinärämter der Landkreise im Nationalpark Unteres Odertal ein Zaun errichtet.
Dieser Zaun soll eine weitere Zuwanderung von Wildschweinen aus dem Osten und eine Ausdehnung der Schweinepest nach Westen verhindern.

In den letzten Tagen sind die Pegelstände der Oder auch durch Eisrückstau stark gestiegen.
Durch die geöffneten Einlassbauwerke in den Sommerdeichen werden die Polder in der Auenlandschaft des Nationalparks geflutet.
Der Lebensraum für Wildschweine und Rehe wird daher auf sehr kleine Bereiche begrenzt, hierzu zählt insbesondere auch die Deichlinie.
Der hier errichtete Zaun verhindert jedoch, dass die Tiere in Bereiche außerhalb der Aue ausweichen können.

Die genaue Lage des ASP-Zaunes können Sie folgender Internetseite entnehmen:
www.uckermark.de

Aufgrund des derzeit hohen Besucheraufkommens kam es hier bereits zu gefährlichen Begegnungen zwischen Mensch und Tier auf beiden Seiten des Zaunes.
Am vergangenen Wochenende (12.02.- 14.02.2021) mussten einige erschöpfte Tiere von örtlichen Jägern im Bereich der Deiche bzw. Zäune erlegt werden.
Wir bitten daher alle Besucher des Nationalparks sich an folgende Verhaltensweisen zu halten:

  • Hunde sind im gesamten Nationalpark grundsätzlich an der Leine zu führen
  • Sofern Sie auf Wildtiere im Bereich des ASP-Zaunes treffen halten sie ausreichenden Abstand
  • Verhalten Sie sich ruhig und vermeiden hektische Bewegungen
  • Gehen Sie nicht direkt auf Tiere zu, um beispielsweise Fotos zu machen
  • Insbesondere Bachen führen teilweise bereits Junge und können aggressiv reagieren
  • Wenn notwendig, kehren Sie um und geben Sie den Tieren Raum zum Ausweichen
  • Melden Sie verletzte Tiere der Polizei mit einem Hinweis auf die Position (Deichkilometersteine)

Vielen Dank für Ihre Umsicht

Ihre Nationalparkverwaltung

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