Rückschau und Ausblick: Fortschrittsbericht aus dem Nationalpark Unteres Odertal

Der Band zur Tagung “Daten vom Fluss”vom 22.-24.9.2016
26. January 2017
Foto: N. Leisleri
Fledermaus aus Nationalparkregion in Frankreich gefunden
5. February 2017

Criewen – Nationalparkleiter Dirk Treichel hat heute gemeinsam mit dem Leiter der Naturwacht Edgar Wendt und dem Vorsitzenden des Nationalparkkuratoriums Karsten Stornowski den Jahresrückblick 2016 und die Vorhaben und Projekte für das laufende Jahr vorgestellt.

„2016 war wieder ein sehr erfolgreiches Jahr in der Geschichte des Nationalparks“, betonte Treichel. In vielen Bereichen der Nationalparkentwicklung habe das Nationalparkteam, bestehend aus den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung und der Naturwacht, gemeinsam mit ihren Partnern und Unterstützern deutliche Fortschritte erzielen können.

Ergebnisse 2016

Zu den wichtigsten Ergebnissen des vergangenen Jahres zählen die Einführung eines stärker auf die Nationalparkzielsetzungen ausgerichteten Schöpfwerksbetriebs, die erneute Trockenrasenpflege durch Flämmen, die naturschutzgerechte Pflege des Auengrünlands in enger Kooperation mit 22 Landwirtschaftsbetrieben sowie die Erforschung der Raumnutzung des Schwarzwildes im Nationalpark mit Hilfe eines auf GPS Halsbandsender gestützten Forschungsprojekts.

Darüber hinaus war die Einwerbung von Drittmitteln, insbesondere die Vorbereitung der Antragstellung für ein INTERREG VA Projekt gemeinsam mit der Nationalparkstadt Schwedt/Oder von Bedeutung. Die Erarbeitung eines neuen Internetauftritts für den Nationalpark, die Fertigstellung des ersten Bandes der neuen Schriftenreihe „Beiträge aus dem Nationalpark Unteres Odertal“ und die Neuausrichtung der Arbeit des Deutsch-Polnischen Programmrats für den Schutzgebietsverbund im unteren Odertal durch einen Beschluss des Deutsch-Polnischen Umweltrates sind weitere Beispiele für die erfolgreiche Arbeit.

Die Zwischenevaluierung des Nationalparks zur Sicherung der Qualitätskriterien und -standards für deutsche Nationalparke gab wichtige Impulse für die weitere Arbeit. Es hat sich gezeigt, dass bereits einige der von Nationalparkverwaltung und Umweltministerium gegebenen Handlungsempfehlungen umgesetzt werden konnten.

Vorhaben 2017

In diesem Jahr hat sich das Nationalparkteam erneut viel vorgenommen: So soll mit den ersten Vorbereitungen für die dauerhafte Öffnung des Polders 10 begonnen werden, auch mehrere Altarmanschlüsse sind geplant. Der Nationalpark ist als Europäisches Vogelschutzgebiet (SPA-Gebiet) gemeldet. In diesem Jahr steht im gesamten Nationalpark die Erfassung aller in der EU Vogelschutzrichtlinie geführten Vogelarten an.

Für alle Grundschulen in der Nationalparkregion gibt es seit diesem Jahr spezielle Umweltbildungsangebote, um den vor der Haustür liegenden Nationalpark besser kennenzulernen. Auch die Erfassung von Tier- und Pflanzenarten durch Ehrenamtliche und die Naturwacht sowie die Datenarchivierung durch die Nationalparkverwaltung sollen besser koordiniert und weiter ausgebaut werden.

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