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17. March 2026Exkursion in die Kernzone des Nationalparks
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen trafen sich am 3. März rund 20 Nationalparkpartnerinnen und -partner sowie zertifizierte Natur- und Landschaftsführer im Schöneberger Wald im Nationalpark Unteres Odertal. Als wichtige Botschafterinnen und Botschafter der Region vermitteln sie Gästen und Besuchenden die Besonderheiten dieses einzigartigen Schutzgebietes.
Angeführt vom Nationalparkleiter Dirk Treichel führte die gemeinsame Exkursion zunächst direkt in die Kernzone des Nationalparks. Im Mittelpunkt der Tour stand das Thema „Kreisläufe in der Natur“. Dabei erfuhren die Teilnehmenden unter anderem, worin sich Forstkulturen und naturnahe Wälder unterscheiden und welche unterschiedliche Bedeutung sie für das Ökosystem haben.
Im Wald wurde anschaulich erlebbar, wie Baumpilze abgestorbene oder umgestürzte Bäume zersetzen und so Teil eines natürlichen Stoffkreislaufs sind. Auch die wichtige Rolle von liegendem Totholz für Artenvielfalt und das Mikroklima im Wald wurde deutlich. Totholz bietet zahlreichen Pilzen, Insekten und anderen Organismen einen Lebensraum und ist ein wichtiger Bestandteil natürlicher Waldökosysteme.
Zeit für Austausch und Vernetzung
Nach der Exkursion ging es zur Stärkung in die Gaststätte „Zur Linde“, ebenfalls Partnerin des Nationalparks. Dort warteten bereits ein deftiger Kesselgulasch und frisch gebackenes Brot auf die Teilnehmenden. Neben dem gemeinsamen Essen bot sich auch Gelegenheit für Gespräche, Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte zwischen den Partnern des Nationalparks.

Einblick in die Flussaue bei Gatow
Am Nachmittag folgte zunächst ein kurzer theoretischer Überblick über aktuelle Themen aus dem Nationalpark. Anschließend machte sich die Gruppe erneut auf den Weg in die Nationalparklandschaft.
In Gatow bei Schwedt empfing die stellvertretende Nationalparkleiterin Dr. Jana Chmieleski die Teilnehmenden. Gemeinsam ging es auf den Deich, von dem aus sich ein weiter Blick in den Polder eröffnete. Frau Dr. Chmieleski erläuterte die natürlichen Prozesse und die typische Pflanzengesellschaft einer Flussaue. Zudem machte sie deutlich, welche Auswirkungen eine ganzjährige Öffnung eines Polders auf das empfindliche Ökosystem haben könnte.
Ausblick auf das nächste Partnertreffen
Gegen 16 Uhr endete ein informativer und abwechslungsreicher Tag im Nationalpark Unteres Odertal. Das nächste Treffen der Nationalparkpartner ist bereits für den Herbst geplant.
