
15. Auenökologischer Workshop Deutsch – Polnische wissenschaftliche Konferenz in Szczecin
24. February 2026
Start des neuen INTERREG-Projekts “Natur + Oder”
2. March 2026Criewen/Gartz (Oder) – Die Naturwacht Brandenburg hat im vergangenen Herbst zwei neue Rangerinnen für den Nationalpark Unteres Odertal gewonnen. Seit Oktober und November 2025 arbeiten Johanna Weigand und Franziska Rädler in Criewen und Gartz und besetzen damit zwei offene Stellen nach Ruhestand und Weggang der vorherigen Kolleginnen und Kollegen. Beide haben sich in den ersten Monaten engagiert eingearbeitet und freuen sich darauf, den Nationalpark künftig aktiv zu unterstützen.
Johanna und Franziska bringen praktische Erfahrungen aus Freiwilligendiensten, Praktika und ihren naturbezogenen Studiengängen mit. Schon während dieser Zeit wussten beide, dass sie später als Rangerinnen arbeiten möchten. Der direkte Kontakt zur Natur und zu den Menschen vor Ort hat sie von Anfang an begeistert.
In ihren ersten Monaten im Team übernahmen die beiden bereits viele Aufgaben. Im Januar begleiteten sie die Singschwantage, führten erste RangerTouren durch und waren regelmäßig im Gelände unterwegs, um das Gebiet zu kontrollieren. Ab März und April unterstützen sie das Team zusätzlich in der Umweltbildung und bei der Erfassung von Tier- und Pflanzenarten. Schon jetzt suchen beide das Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern im Nationalpark und freuen sich darauf, die Besonderheiten der Auenlandschaft gemeinsam zu entdecken.
„Wir möchten die Faszination für diesen einzigartigen Lebensraum weitergeben und zugleich aktiv zu seinem Schutz beitragen“, sagen die beiden Rangerinnen. Mit der Besetzung der Stellen gewinnt die Naturwacht Brandenburg zwei motivierte Fachkräfte, die den Nationalpark Unteres Odertal im Alltag und in Zukunft tatkräftig unterstützen.
Hintergrund Naturwacht Brandenburg
Die Rangerinnen und Ranger der Naturwacht Brandenburg arbeiten seit 1991 in den 15 Nationalen Naturlandschaften (Großschutzgebieten) des Landes und füllen das Motto „Mittler*innen zwischen Mensch und Natur“ mit Leben. Auf rund 9.000 Quadratkilometern – einem Drittel der Landesfläche – sind sie unterwegs und erfassen Daten zu Tier- und Pflanzenbeständen, Grundwasserspiegeln sowie zur Qualität von Gewässern. Sie setzen im Nationalpark, den drei Biosphärenreservaten und den elf Naturparken zahlreiche Natur- und Artenschutzmaßnahmen um und kontrollieren deren Erfolg.
