Nationalpark beim Projekttreffen PAME in Prag

Schwedter Regenbogen-Kita ist zweite Nationalpark-Kita
17. March 2026
Schwedter Regenbogen-Kita ist zweite Nationalpark-Kita
17. March 2026

Kürzlich fand in Prag das Life PAME Europe Projekttreffen ausgewählter europäischer Schutzgebiete statt.

Das von EUROPARC geleitete Life Projekt PAME, die Kurzform von Protected Areas Management Effectiveness, die Effektivität von Schutzgebietsmanagement, zielt darauf ab, Werkzeuge weiterentwickeln und zu verfeinern, die es europäischen Großschutzgebieten erleichtern bzw. ermöglichen sollen. Damit sollen ihre eigenen Schutzgebietsbemühungen und -maßnahmen besser evaluieren werden, um daraus eine Verbesserung ihres Managements abzuleiten.

Zu diesem Treffen fanden sich VertreterInnen aus 47 europäischen Schutzgebieten aus diversen Ländern ein, die in einem vorhergehenden Bewerbungsverfahren als Pilotgebiete ausgewählt wurden. Der Nationalpark Unteres Odertal schätzt sich glücklich, neben dem Schutzgebiet Pommersche Boddenlandschaft, zu den zwei Repräsentanten aus Deutschland zu gehören.

Bei diesem Trainingstreffen wurden die Rahmenbedingungen des Evaluierungswerkzeugs vorgestellt und erste Eindrücke und Feedbacks geteilt. Die große Spannbreite der ausgewählten europäischen Schutzgebiete verdeutlicht, wie unterschiedlich die Aufstellung, Verwaltung und das Management in den jeweiligen Ländern ist.

Die Annäherung an einen gemeinsamen europäischen Standard, eine Vereinheitlichung der Werkzeuge für die Managementevaluierung, Austausch von Wissen und Erfahrung und engere Zusammenarbeit sind nicht nur zukunftsweisend, sondern erstrebenswert.

Die Pilotphase des PAME Projekts wird sich 2026 insbesondere auf Anwendung und Feedback durch die SchutzgebietsmanagerInnen fokussieren, um das erarbeitete Werkzeug zu testen, zu optimieren und für eine große Zahl an Schutzgebieten praktikabel und leicht anwendbar zu machen.

Ein weiteres erwartetes Ziel des Projekts ist es, die evaluierten Daten über die European Environmental Agency EEA,  für die EU Kommission aufzubereiten und so langfristig robuste Daten für künftigen politische Entscheidungen zu liefern und die Entscheidungsprozesse durch fundierte Datengrundlagen zu unterstützen.

All das dient dem Schutz, Erhalt und der Förderung der Biodiversität, die ein elementarer Bestandteil des Erhalts und Wohlergehens unserer Natur und somit von uns Menschen ist.

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