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Weidenkätzchen im Nationalpark Unteres Odertal - Foto: Milena Kreiling

Weidenkätzchen im Nationalpark Unteres Odertal - Foto: Milena Kreiling

15.04.2021 – Während die bunten Tupfen von Leberblümchen und Buschwindröschen im frühlingshaften Wald schon von weitem auf sich aufmerksam machen, hält sich das Farbenspiel in der Auenlandschaft auf den ersten Blick noch bedeckt. Aber auch hier bereitet die Natur in aller Stille eine reich gedeckte Tafel vor: die Weidenkätzchen blühen.

Weiden gehören zu den typischsten Baumarten im Überschwemmungsbereich der Flüsse, der sogenannten Weichholzaue. Im Nationalpark Unteres Odertal machen Weiden mit insgesamt zwölf verschiedenen Arten den Löwenanteil unter den Bäumen aus. An ihren flaumigen Kätzchen, den Blüten der Weiden, sind sie im Frühjahr gut zu erkennen. Dabei tragen nur männliche Bäume Blüten mit leuchtend gelbem Pollen.

Pollen und Nektar der Weiden sind eine der ersten wichtigen Nahrungsquellen für Insekten im Frühjahr. Deshalb lassen sich hier an warmen Tagen viele Hummeln, Wild- und Honigbienen beim Sammeln beobachten. Das Schneiden von Weidenzweigen ist unter anderem deshalb, nicht nur im Nationalpark, sondern bundesweit nach Bundesnaturschutzgesetz im Zeitraum vom 01.03. – 30.09. verboten (§ 39 BNatSchG).

Weidenkätzchen im Nationalpark Unteres Odertal

Weidenkätzchen im Nationalpark Unteres Odertal – Foto: Milena Kreiling

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