Singschwäne kommen – aber Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal müssen coronabedingt abgesagt werden

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Singschwäne, Foto: Josef Vorholt

Singschwäne, Foto: Josef Vorholt

Criewen Schweren Herzens hat die Nationalparkverwaltung entschieden, die 14. Singschwantage, die im Zeitraum vom 29. bis 31. Januar 2021 stattfinden sollten, abzusagen. In Nationalpark sind aktuell die ersten Singschwäne eingetroffen und können mit etwas Glück auch auf eigene Faust beobachtet werden.

In den vergangenen Wochen wurde intensiv überlegt und geprüft, ob und wie die traditionellen Singschwantage unter Corona-Bedingungen organisiert und durchgeführt werden könnten. „Mit der Entscheidung, die für Ende Januar 2021 geplanten Singschwantage abzusagen haben wir es uns wirklich nicht leichtgemacht“, bedauert Nationalparkleiter Dirk Treichel.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre ist eine coronakonforme Lenkung der Besucherströme auf dem Gelände des Nationalparkzentrums in Criewen und im Nationalparkhaus nicht zu gewährleisten. Aus diesem Grund und zum Schutz der Gesundheit der Gäste wird die beliebte Veranstaltung abgesagt.

In den Wintermonaten halten sich im Nationalpark Unteres Odertal alljährlich zum Jahresbeginn bis zu 1.000 Singschwäne auf, um ab März wieder in den Norden in ihre Brutreviere zu fliegen. Derzeit (18.12.2020) halten sich ca. 220 Singschwäne im Nationalpark (v. a. im Polder A) auf. Gäste können sich mit Abstand selbst auf die Suche nach den Singschwänen machen und den glockenhellen Rufen der Tiere lauschen. Zu beobachten sind die Tiere im gesamten unteren Odertal. Optimaler Beobachtungszeitraum sind kalte Winterabende von Mitte Januar bis Mitte Februar. Neben den Singschwänen lassen sich auch tausende Enten und Gänse unterschiedlicher Arten blicken.

Aktueller Beobachtungstipp (18. Januar 2021)

Es halten sich nach wie vor 200-300 Singschwäne im Nationalpark auf. Gute Beobachtungsmöglichkeiten bieten sich im entlang des Winterdeichs zwischen Criewen und Stützkow sowie im Fiddichower Polder entlang der Oder. Beste Beobachtungszeit ist der späte Nachmittag, kurz vor Sonnenuntergang.

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