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Flussregenpfeifer im Nationalpark Unteres Odertal | Foto: Milena Kreiling

Flussregenpfeifer im Nationalpark Unteres Odertal | Foto: Milena Kreiling

Zurzeit rasten – trotz niedriger Wasserstände – einige Watvögel im Nationalpark Unteres Odertal. Viele davon sind nur auf dem Durchzug in ihre Brutgebiete und nutzen die Feuchtwiesen im Polder für die Nahrungsaufnahme.

Bei einer abendlichen Gebietskontrolle entdeckten zwei Ranger einen Flussregenpfeifer (Charadrius dubius), der früher im Volksmund auch Fluppi, Seelerche oder Sandläufer genannt wurde.

Dieser nur 14 bis 16 Zentimeter große Vogel hat eine markante Kopffärbung: schwarze Banditenmaske und gelber Augenring, durch die er relativ leicht zu erkennen ist. Sein Gefieder ist auf der Oberseite braun und die Unterseite weiß gefärbt. Der schwarze Schnabel unterscheidet ihn von seinem Verwandten, dem Sandregenpfeifer, der vor allem an der Küste zu Hause ist.

Heutzutage finden Flussregenpfeifer in den großen Flusstälern kaum noch ursprüngliche Lebensräume, insbesondere flache Uferbereiche oder Schotterinseln, auf denen sie sich vermehrt aufhalten und auch brüten. Im Nationalpark Unteres Odertal kann der scheue und flinke Vogel auf solchen Überschwemmungsflächen derzeit z. B. am Schwedter Schöpfwerk 1 gut beobachtet werden. Der Flussregenpfeifer brütet vereinzelt auch im Nationalpark Unteres Odertal. Jährlich registrierten die ehrenamtlichen Ornithologen zwei bis drei Brutpaare.

Flussregenpfeifer im Nationalpark Unteres Odertal

Flussregenpfeifer im Nationalpark Unteres Odertal | Foto: Milena Kreiling

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