Knabenkraut steigt wie Phönix aus der Asche – Pflegefeuer im Nationalpark auf den Galower Bergen bei Stützkow
28. Februar 2017
Kuratorium des Nationalparks:
13. März 2017
Foto: Fred Schulze

Foto: Fred Schulze

Es wird Frühling! Die Kraniche sind zurück und halten sich, wie die Graugänse, überall bereits in Paarverbänden auf. Die Seeadler fangen an ihre Horste zu besetzen, die Kormorane tragen ihr Prachtkleid. Jeden Tag kommt eine neue Brutvogelart aus ihrem Überwinterungsgebiet zurück. Die Kiebitze, Feldlerchen, Grau-, und Rohrammern sind schon da und die ersten Löffelenten treffen gerade ein. Mit etwas Glück können Raubwürger beobachtet werden. Die letzten Wintergäste fangen an, sich in Richtung der nördlichen Brutgebiete zu bewegen. Wer noch einmal einen Singschwan sehen möchte, sollte sich beeilen. Auch die Durchzügler machen allmählich wieder für einen Zwischenstopp im Unteren Odertal halt. Große Scharen von Reiher-, Schnatter-, Spieß-, Krick-, und Pfeifenten halten sich auf den gefluteten Polderflächen auf. Die angrenzenden Felder bieten den letzten Saat-, Bläss- und Weißwangengänsen Proviant für die Heimreise. Der gesamte März ist eine spannende Zeit für Vogelbeobachter, da die Fluktuation hier gerade besonders hoch ist. Gute Beobachtungsmöglichkeiten sind am Odervorland bei Stolpe, am Deich zwischen Gatow und Schwedt und südlich der Schwedter Querfahrt am Deich bis Zützen.

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