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150 junge Störe tauchten am 4. April, dem bundesweiten Aktionstag zur biologischen Vielfalt, vor Schwedt in die Oder. Mit Peilsendern ausgestattet. Deren Signale geben Wissenschaftlern Rückschlüsse darauf, ob die Art im Grenzfluss wieder heimisch werden kann.
Etwas schüchtern liegen sie im Wasser unter der Schwedter Stadtbrücke und trauen sich noch nicht in die unbekannte Freiheit.„Morgen sehen sie hier keinen Stör mehr“, versichert Michael Trautenhahn. Das die Fische später hierher zurückkehren, hält er für unwahrscheinlich. Der Biologe des Nationalparks Unteres Odertal erwartet eher, dass sie in die überfluteten Polderwiesen schwimmen, da sie dort ein reichhaltiges Nahrungsangebot finden. „Aber das wissen wir noch nicht, mit dieser Reihe wollen wir erfahren, wie sie sich bewegen und was sie fressen.“
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